Katzenflöhe / Hundeflöhe

Flohbekämpfung 

Schützen Sie Ihre Familie und Ihr Zuhause vor Flohbefall.

 

Flöhe treten häufig in Häusern, in denen Haustiere (z.B. Katzen oder Hunde) gehalten werden bzw. in der Vergangenheit gehalten wurden, auf. Flöhe sind in der Lage, Krankheiten zu übertragen. Die Übertragung von Krankheiten, durch die Parasiten geschieht sehr selten. Die Hauptbeeinträchtigung für Mensch und Haustier, ist der Juckreiz der durch Flohbiss hervorgerufenen wird.

 

Lebensweise von Flöhen

Es gibt eine Reihe verschiedener Floharten. Die meisten Flöhe sind ca. 2 bis 3 mm lang und rot oder braun. Erwachsene Flöhe durchbohren die Hautoberfläche von Warmblütlern oder Vögeln und ernähren sich von deren Blut. Flohlarven hingegen ernähren sich von organischen Stoffen in Teppichen oder Betten, sodass durch gute Hygiene ihr Lebenszyklus verlangsamt werden kann.

 

Flohpuppen können bis zu zwei Jahren ruhend (ohne Nahrung) überleben. Flohpuppen erwachen durch die Vibration von Fußtritten. Es ist daher möglich, dass ein Flohbefall für lange Zeit unerkannt bleibt, vor allem dann, wenn Häuser über einen längeren Zeitraum leer standen.

 

Identifizierung von Flöhen

Menschenflöhe haben sich im Laufe der Evolution auf andere „Tierarten“ spezialisiert, so dass es heute eher unwahrscheinlich ist, Menschenflöhe in Deutschland zu finden. Eine Ausnahme stellen Bauernhöfe dar, wo Menschenflöhe Schweine befallen können und somit eventuell auch auf den Menschen überspringen. Menschenflöhe greifen alle Körperteile an. Menschenflöhe krabbeln über die Hautflächen und verursachen so einen starken Juckreiz.

 

Katzenflöhe beißen Menschen.

Katzenflöhe können auf dem menschlichen Körper aber nicht überleben. Katenflöhe beißen beispielsweise in die Hände, wenn Katzen gestreichelt werden oder der Katzen-Schlafplatz gereinigt wird. Üblicherweise leben aber mehr Flöhe im Teppich oder im Katzenbett als auf der Katze selbst, weswegen Katzenflohbisse vorwiegend an Füßen, Knöcheln und am Unterschenkel auftreten. Katzenflöhe springen nur auf den Menschen über, wenn dieser in greifbarer Nähe sind.

 

Identifizierung von Flohbissen

Flöhe sind für Tiere weitaus unangenehmer als für den Menschen. Flöhe lösen beim dem Menschen häufig nur Unbehagen aus. Flohbisse sind an einem winzigen roten Punkt, umgeben von einer geröteten Fläche, zu erkennen. Die hervorgerufenen Schwellungen sind geringer als die beißender oder stechender Insekten. Ein Floh beißt auf der Suche nach Blut oft zwei- bis dreimal in die gleiche Stelle. Ein Flohbiss ist sofort spürbar, jedoch nicht besonders schmerzhaft. Der Juckreiz, der durch die Abwehrreaktion des Körpers hervorgerufen wird, ist weitaus unangenehmer. Kinder sind besonders gefährdet. Zum einen, da sie häufig auf dem Fußboden spielen und zum anderen reagieren Kinder sensibler auf Flohbisse als Erwachsene.

Nach mehrfachen Bissen von Flöhen ist es möglich, dass allergische Reaktionen, wie Flechten oder Ekzeme auftreten. In diesen Fällen empfehlen wir Ihnen einen Arzt oder Apotheker aufzusuchen.

 

Schutz Ihrer Haustiere vor Flohbefall

Selbst durch die beste Vorsorge können Sie einen Flohbefall Ihrer Haustiere, wie Katzen und Hunde, nicht vollständig vermeiden.Ei Flohbefall erkennen man daran, dass sich Ihr Haustier häufig kratzt und versucht, die Flöhe in seinem Fell zu beißen. Ein Flohkamm und regelmäßige Fellpflege können verhindern, dass sich der Flohbefall ausbreitet. Es ist zudem wichtig, eine Tierhandlung oder einen Tierarzt zur Bekämpfung der Flöhe hinzuzuziehen. Im Falle von Hautrötungen oder dünnen Stellen im Fell Ihres Haustieres empfehlen wir Ihnen auf jeden Fall einen Besuch beim Tierarzt.

 

Professionelle Flohbekämpfung

Falls Sie Ihren Wohnraum mit Haustieren teilen, ist es wichtig einen Flohbefall zu vermeiden. 

 

Nachstehend einige Tipps:

  • Saugen Sie Teppiche und Schlafstellen Ihrer Haustiere regelmäßig ab, um Flöhe und deren Larven zu beseitigen. 
  • Je höher die Saugleistung, je gründlicher die Reinigung von Floheiern. 
  • Leeren Sie den Staubsaugerbeutel vorsichtig aus, da die Flöhe und Larven darin nicht absterben.
  • Klopfen Sie Vorleger sowie Hunde- und Katzenbetten im Freien aus, um Flöhe und Flohlarven abzuschütteln.
  • Waschen Sie Hunde- und Katzenbetten wöchentlich, bei mindestens 60 °C.
  • Seien sie vorsichtig, wenn Sie Betten oder Vorleger innerhalb Ihres Wohnraumes bewegen. 
  • Flohlarven und Eier können so auf weitere Zimmer übertragen werden.
  • Stellen Sie Hunde- und Katzenbetten wenn möglich auf Fliesen- oder Holzböden.
  • Ein geringer Flohbefall kann durch den Gebrauch von Insektenvernichtungsmitteln oder -Flohsprays bekämpft werden. 
  • Von etabliertem Flohbefall wird gesprochen, wenn mehrere Zimmer befallen sind. 
  • Dies erfordert professionelle professionelle Produkte und Hilfe.

 

Katzenfloh / Ctenocephalides felis

 

Aussehen

  • 2–3 mm groß.
  • seitlich zusammengedrückter Körper.
  • starke Hinterbeine zum Springen.
  • Zwei Stachelkämme am Vorderkopf und im Nacken unterscheiden ihn von anderen Haustierflöhen.

 

Fortpflanzung Katzenflöhe

  • Entwickelt sich in vier separaten Stadien: Ei, Larve, Puppe, Vollinsekt. 
  • Die Eier sind klein und weiß.
  • Lebt insgesamt 2 Wochen bis 8 Monate.

 

Lebensweise Katzenfloh

  • Kann oft erst nach dem Biss entscheiden, ob ein Wirtsorganismus geeignet ist.
  • Wenn nicht, lässt der Floh sich fallen.
  • Nistet nahe der Lagerstätte des Wirtstiers, beispielsweise bei einem Katzenkorb. Hier entwickeln sich auch die neu geschlüpften Flöhe.
  • Reagiert auf verschiedene Phänomene, die auf eine mögliche Blutmahlzeit hinweisen.
  • Vibrationen durch Menschen oder Tiere, Druck, Hitze, Geräusche, Kohlendioxid.
  • Kann seinen Entwicklungszyklus schlecht vollenden, wenn er sich nur von Menschenblut ernährt.


Hundefloh / Ctenocephalides canis

 

Aussehen Hundeflöhe

  • 3–4 mm groß.
  • Bräunlich schwarze Farbe, nach Mahlzeiten rötlich schwarz.
  • die beinlose Larve ist weißlich und wird bis zu 5 mm lang.

 

Fortpflanzung Hundeflöhe

  • der Floh durchläuft vier Entwicklungsphasen: Ei, Larve, Puppe, fertiges Insekt.

 

Lebensweise Hundfloh

  • die Larve ist nicht größer als das ausgewachsene Insekt.
  • Ernährt sich von getrocknetem Blut und organischen Substanzen, die sie am Befallsort vorfindet.
  • Vollinsekt ernährt sich vom Blut befallener Hunde und Katzen, beißt manchmal auch Menschen.
  • Kann über 15 cm weit springen und bewegt sich so von Wirt zu Wirt. Lebt auch auf Rasen in Vorgärten.
  • Flöhe stören das Wohlbefinden, verursachen Jucken, Rötungen, Haarausfall, schwere Hautinfektionen und allergische Reaktionen auf ihren Speichel.

Für weitere Informationen senden Sie uns ein Email. 


Lästlinge Hygieneschädlinge Parasiten Materialschädlinge Vorratsschädlinge

Ameisen Bettwanze Flöhe Buckelkäfer Australischer Diebskäfer

Heimchen (Hausgrille) Blaue Schmeissfliege Kleiderlaus Dornspeckkäfer Brotkäfer

Kellerassel Essigfliege Läuse Fellmotte Diebskäfer

Rasenameisen Fliegen Milben Kabinettkäfer Dörrobstmotte

Rossameise Goldfliege Stechfliege gemeine Kleidermotte Erdnussplattkäfer

Schwarze Gartenameise Grasmilbe Stechmücken Korkmotte Fruchtfliegen

Silberfisch Graue Fleischfliege Wanzen Kugelkäfer Getreidekapuziner

Spinnen Hausmaus Zecken Messingkäfer Getreidemotte

Staubläuse Hausmilbe Weiße Fliege
Museumskäfer Getreidenager (Schwarzer)

Wegameisen Hausmücke
Ofenfischchen Getreideplattkäfer

Wespe, deutsche Hausratte
Pelzkäfer, Dunkler Kakaomotte

Wespe, gemeine Hühnermilbe
Pelzkäfer, Gepfleckter Khaprakäfer

Wespen Hundefloh
Pelzmotte Kornkäfer

Wiesenschnake Kakerlaken
Silberfischchen Kornmotte

Bremsen
Käsefliege
Speckkäfer, Gemeiner Kräuterdieb

Stechmücken
Katzenfloh
Speckkäfer, Peruvianischer Leistenkopfplattkäfer


Kleiderlaus
Teppichkäfer Maiskäfer


kleine Stubenfliege
Teppichkäfer, Austr. Mehlkäfer


Kriebelmücke
Textilmotten Mehlmilbe


Malariamücke

Mehlmotte


Menschenfloh

Nagekäfer


Rattenfloh, Pestfloh

Obstfliegen


Schabe Amerikanische

Reiskäfer


Schabe Braunband

Reismehlkäfer (Amerikanischer)


Schabe Deutsche

Reismehlkäfer (Grosser)


Schabe Orientalische

Reismehlkäfer (Rotbrauner)


Stallfliege

Schinkenkäfer


Stubenfliege

Schinkenkäfer (Rotbeiniger)


Taubenzecken

Speichermotte


Taufliege

Speisebohnenkäfer


Wadenstecher

Tabakkäfer


Waldmücke

Tabakmotte


Waldzecke (Holzbock)

Vierhornkäfer


Wanderratte




Wanzen




Wiesenmücke